In der einmaligen Methode des Yoga, die den Körper als unser unmittelbarstes Erfahrungsfeld schrittweise mitnimmt, werden seit jeher Antworten auf die Fragen nach dem Woher und Wohin des Lebens gesucht. Was wir heute unter Yoga verstehen, nährt sich aus den Quellen des seit etwa 3000 Jahren mündlich überlieferten Veda («Wissen»). Ungeachtet aller Labels und Stile kann jede körperliche Praxis heute als «Hatha Yoga» bezeichnet werden, denn Hatha bedeutet so viel wie «Anstrengung». Der Reiz des Yoga besteht im lebenslänglichen Abenteuer und der Disziplin, das eigene Wesen als Tor zu Freiheit und Ganzheit zu erfahren.
Integraler Yoga
Integraler Yoga: Jeden Tag aufs Neue
Ich fühle mich der auf Sri Aurobindo zurückzuführenden spirituellen Philosophie eines «Integralen Yoga» verbunden mit dem Ziel, alle Aspekte daraus im Alltag zu verwirklichen. Das Leben als «grosse Übungsmatte» bietet mir dazu ein unerschöpfliches Übungsfeld. Dabei ist mir wichtig, jede Praxis den momentanen individuellen Möglichkeiten und Gegebenheiten anzupassen. In diesem Sinn beginne ich jeden Tag von neuem.

Stimmen
Fünfzig bewegende, summende Menschen, das bringt schon etwas in Schwingung. Obertöne entstehen, durchdringen den ganzen Körper – und den Geist. Trotz der Ankündigung „no asana“ bewegen wir uns praktisch ständig – mit Klang, im Klang, durch Klang. Die Praxis bleibt jedoch sanft, der Fokus liegt klar auf dem Tönen. Am Ende des Workshops kommen wir doch noch zum Mantrasingen. Atma hridaye – die Seele wohnt im Herzen. Und sie klingt in fünfzig einzigartigen Stimmen. Danke für das schöne Erlebnis.
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-Andreas Ziörjen (Jg. 1977)
Klangyogaworkshop für YogalehrerInnen


